XYLON - Museum + Werkstätten - Über uns

XYLON - Museum + Werkstätten e.V. ist ein Zentrum für bildende Kunst mit Schwerpunkt auf dem künstlerischen Hochdruck. Wir informieren mit unseren Ausstellungen über aktuelle bildnerische und technische Positionen und Entwicklungen des Hochdrucks, die wir in ihrer Vielfalt der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Am 15. 1. 1987 gründete der Maler und Graphiker Otto Mindhoff XYLON - Museum + Werkstätten e. V. als eine Stätte lebendiger Kunstvermittlung und intensiven künstlerischen Arbeitens.

XYLON liegt im nördlichen Teil des Schwetzinger Schlossgartens gegenüber der Orangerie. In den 1774 - 75 vom kurpfälzischen Hofbaumeister Nicolas de Pigage als Invalidenkaserne erbauten Räumen finden Wechselausstellungen aufstrebender und arrivierter Künstler statt.
 

In unseren Werkstätten bieten erfahrene Dozenten workshops und Kurse in verschiedenen künstlerischen Techniken an. Für Studienaufenthalte in unserem Gästeatelier laden wir KünstlerInnen aus dem In- und Ausland zur Bewerbung ein. Unser Museum und unsere Werkstätten im Schwetzinger Schlossgarten - als einem Ort einzigartiger Blüte von Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts - bieten für Künstler und Besucher die ideale Nähe von großem künstlerischem Erbe und qualitätvollem Gegenwartschaffen.

XYLON – Museum + Werkstätten e. V. steht in enger Verbindung zu XYLON International, die in Europa. Amerika, Asien und Australien vertreten ist. Otto Mindhoff, Schüler von HAP Grieshaber und Georg Meistermann an der Kunstakademie Karlsruhe, war von 1977 bis 1997 Vorsitzender der deutschen Sektion von XYLON Société Internationale des Graveurs sur Bois mit Sitz in der Schweiz. Zu den ersten deutschen Mitgliedern der 1953 in Zürich unter Vorsitz von Frans Masereel ins Leben gerufenen Holzschneidervereinigung gehören Klassiker der modernen Kunst, darunter HAP Grieshaber, Erich Heckel, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Otto Pankok, Max Pechstein und Conrad Westpfahl. XYLON – Museum + Werkstätten e. V. fördert den modernen und zeitgenössischen Hochdruck und sieht sich dadurch dem Anliegen dieser bedeutenden Holzschneider des 20. Jahrhunderts eng verbunden.